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12.02.2010    

Musik-Apotheke – gibt es so etwas?


Selbstverständlich kann es keine Musik-Apotheke im wahrsten Sinne des Wortes geben.
Der Name unseres Downloadshops soll eines vermitteln: Hier gibt es Musik für jeden – für die verschiedensten Themen – es ist bunt gemischt und für jeden etwas dabei.
Ob jemand etwas für den Körper sucht, für die Psyche, für die Seele, in einer “Apotheke“ findet man zu jedem Thema ein „Heilungsmittel“ – in unserem Fall das „Heilungsmittel“ Musik!

Wir müssen in der Musik-Apotheke den einzelnen Musik-Stücken Titel, also Worte verleihen.
Sie sollten jedoch nur ein „Krückstock“ sein, um Ihnen einen „Leitfaden“ zu bieten - so gut es geht.
Es ist unmöglich, Ihnen all die vielen Stücke ohne Worte oder Titel in der Musik-Apotheke vorzustellen.
Der Komponist hat versucht, die Musik nach seinem besten Wissen zu betiteln - zu benennen, je nach seinen Empfindungen und Eindrücken – und er hat schließlich diese Musik erschaffen, weshalb er am besten sagen kann, wie man dieses und jenes Stück nennen könnte.
Deshalb: Wählen Sie die Musik ganz intuitiv, nach Ihrem Empfinden aus - ob Ihnen ein Titel zusagt, ein dazu passendes Bild, oder Ihnen die Hörprobe gefällt - wählen Sie nach Ihrem Gespür aus!
Der Verstand allein kann oft nicht die Ursachen all der momentanen Probleme in Ihrer Tiefe – in Ihren facettenreichen Varianten analysieren. Vor allem bei sich selbst ist das meistens sehr, sehr schwer.
Denn man neigt leicht dazu, sich selbst zu belügen – vieles zu beschönigen.
Man möchte manches einfach nicht sehen, akzeptieren. Und manchmal hat man einfach einen besonders „dicken Balken“ vor den Augen, man kann es einfach nicht sehen, bzw. erkennen.
Aber genau das ist der Punkt, an dem man meistens fest hängt. Deshalb, vertrauen Sie Ihrer Intuition!

Jeder ist auf der Suche nach Freiheit, nach Freude, nach der Lust am Leben, einfach im Hier und Jetzt leben zu können, frei von Sorgen, Ängsten, Schmerzen und Problemen aller Art – einfach sein eigenes „Sein“ zu finden.
Hier greift Musik am tiefsten, denn sie benötigt eigentlich keine Worte, die grundsätzlich nur begrenzt sein können. Ratschläge, Regeln, seien es religiöse, politische, gesellschaftliche, moralische, trösten nicht – und werden es nie tun.
Doch Musik vermag es tiefer und gründlicher als alle Worte der Welt. Musik ist vollkommen frei – sie trägt, tröstet, kann sehr tief in die tiefsten Schichten des Bewusstseins vordringen, dort alte Muster, Blockaden und Schmerzen hervorholen und heilen. Dies geschieht sogar, ohne dass man sich dabei bewusst anstrengen müsste – es geschieht einfach. Ganz mühelos und einfach.
Dabei kann es passieren, dass man einfach nur erkennt und akzeptiert, dass man so wie man ist, richtig ist. Dass man sich selbst erkennt mit all seinen Schuldgefühlen, Sorgen, Ängsten und Schmerzen. All das ist ein Teil von uns selbst. Man reift daran, wird sich seiner selbst bewusst. Dass es in Ordnung ist, einmal traurig, einmal wütend, mal frustriert zu sein. Wir sind Menschen, wir sind lebendig – und umso mehr man akzeptiert, dass wir alle hier sind, um zu erfahren, dass Freude schön ist – muss man auch wissen und erfahren haben, was das Gegenteil ist. Sonst würde man es nie genießen können. Dieses Wissen (akzeptieren) bewirkt gleichzeitig ein Loslassen – man fühlt sich frei. Darum ist Meditation wichtig. Beim Meditieren geht man in sich. Man lernt sich selbst kennen. Der Verstand rotiert meistens noch von all den vielen Eindrücken des äußeren Lebens.
Hier ist Musik hilfreich, denn sie hilft dabei, abzuschalten, sich zu entspannen und eine „denkfreie“ Reise nach Innen zu ermöglichen. Hier ist wichtig, sich einfach von der Musik tragen zu lassen, ohne sich krampfhaft irgendetwas in Gedanken vorzustellen. Vergessen Sie alles. Lassen Sie die Musik die Arbeit tun und empfinden Sie nur - seien Sie offen und entspannt.
Nach Innen zu reisen, zu meditieren bedeutet, in die eigene Unsterblichkeit zu gehen, in die eigene Ewigkeit, in die eigene Göttlichkeit.

Der Musik-Apotheken Tipp:
Hören Sie sich vor allem die Hörproben an. Stöbern Sie in den unterschiedlichen Kategorien und lassen Sie sich nicht nur von den Titeln und Beschreibungen leiten.
Denn man kann nie sagen, dass dieses eine Musik-Stück für einen Menschen dies und das bewirkt. Das ist eigentlich unmöglich – wäre dogmatisch. Das möchten wir hier nicht vermitteln. Was dem Einen hilft, kann dem Anderen ganz und gar nicht helfen. Was Ihnen heute gut tut, kann morgen ganz anders sein. Sicher ist nur, dass sich alles andauernd ändert.
Wenn Sie sich einen Titel ausgesucht haben, so lassen Sie sich von der Musik inspirieren, führen und beglücken!
Alle Musikstücke sind GEMA-frei.

Petra Meier
23.01.2010

Über die Musik von Joseph M. Clearwater


Wenn wir die richtigen Klänge hören, können wir alle belebt, mit Energie angereichert und in Balance gebracht werden.
von John Diamond

Die Wissenschaft beschäftigt sich seit längerem mit der Frage, warum Musik wirkt. Sie erzeugt Glückshormone, weniger Stresshormone – das ist schon mal sicher - laut der Wissenschaft.

Unsere Musik ist rein musikalisch gesehen eine sehr harmonische, aber dennoch dynamische Musik, die unglaublich tief gehen kann, wenn man bereit ist, sich dafür zu öffnen.
Diese Musik von Joseph M. Clearwater scheint im ersten Moment von Stück zu Stück ähnlich zu sein – doch ist das nur scheinbar so! Jedes Stück trägt eine ureigene Information in sich. Ein Vergleich hierzu wären z.B. die Bachblüten oder Globoli-Kügelchen. Man kann kaum einen geschmacklichen Unterschied erkennen. Doch trägt jedes eine ganz andere „Information“ in sich und hat ihre gezielte Wirkung – heilt ganz spezifisch das gegenwärtige Problem oder den gegenwärtigen Schmerz, sei er körperlich, psychisch oder seelisch.
So ist es auch mit der Musik von J.M. Clearwater – sie geht in Schichten, die man kaum mit dem Verstand erfassen kann. Sie wirkt feinstofflich, ganzheitlich auf allen Ebenen!

Diese Musik ermöglicht jedem Menschen, im Augenblick zu sein – die Aufmerksamkeit wird zu deinem wirklichen „Ich“ geleitet. Sie führt weg vom alltäglichen Denken, vom immerzu arbeitenden Verstand, von den damit verbundenen Gefühlen.
Meist sind es im Einklang verbundene Gedanken und Gefühle, die uns abhalten, hier und jetzt das „Sein“ zu erfahren.
Immerzu sind wir beschäftigt, uns Gedanken zu machen, was wir nicht alles tun müssen, um im "morgen" zu überleben. Ständig sind wir mit dem „Außen“ beschäftigt, mit Dingen, die uns von unserem „Sein“ ablenken.
Jeder kann, wenn er mal kurz innehalten würde, Zugang zu diesem „Sein“ finden, das nichts anderes ist, als ein Wahrnehmen von Frieden, einem Gefühl der egolosen Liebe, einer tiefen Freude. Das sind die wahren Zustände des Seins – der Wahrnehmung des „Ich Bin“ – dass es immer Jetzt ist – egal mit was auch ein jeder beschäftigt ist.
Es (das Sein) ist immer Jetzt!
Hier gibt es keine Vergangenheit und keine Zukunft.
Jede Sorge, jedes Problem, jeder Ärger, jede Angst, alles löst sich auf in Nichts…ins immerwährend friedvolle Jetzt-Sein.
Hier greift unsere Musik am Besten. Denn sie führt unweigerlich dorthin, ins Sein – sie ist der beste „Transformator“, um diesen Zustand einfacher zu erreichen.
Täglich angewendet, kann jeder lernen, diesen Zustand immer öfter ganz bewusst im Alltag zu erzeugen.
Das bewirkt eine ganz bewusstes Leben, eine so wache Wahrnehmung, die frei ist vom ständig „plappernden“ Verstand, der uns ständig vom „Immer Jetzt Sein“ ablenkt.
Probiere Sie es – die Musik und ihre Wirkung öffnet das Herz, erfüllt es mit überquellendem Glück, das nicht im „Außen“ zu finden ist, reichert das ganze Sein mit Energie an und führt zum wahren Selbst!
Petra Meier
19.01.2010
Ab September neu in der Musik-Apotheke:

Musik zur Zeitenwende:


Hiermit möchten wir einen Beitrag leisten zu den derzeitigen Veränderungen, die man, wenn man wach und aufmerksam ist, immer mehr beobachten kann. Nicht nur auf der materiellen Ebene – der Planetarischen, sondern auch auf allen Anderen. Es ist sicherlich bekannt, dass wir alle am Beginn eines neuen Zeitalters stehen, dem Wassermann-Zeitalter. Es wird zugleich eine neue höhere Schwingungsfrequenz eingeleitet und ein Prozess der Transformation. Wir stehen nun mehr mitten drin.
Nach dem Maya-Kalender soll das Enddatum dieser Transformation zur Wintersonnenwende am 21./22. Dezember 2012 stattfinden. Mehr dazu unter:
http://www.blaubeerwald.de/seminare/countdown-2012-maya-kalender.html

"Meine Lieben, lebt für alles, wofür ihr leben möchtet. Sucht in euren Herzen nach euren reinsten Idealen und richtet euer Leben nach eurer edelsten Vision aus. In den kommenden Jahren, wenn die Institutionen, die ihr kennt, um euch herum zusammenbrechen, werden es nur eure tiefsten Bestrebungen sein, die euch durch den äußeren Wandel tragen werden. Lebt jetzt für das Ziel eures Herzens." Quelle: Alan Cohen

Nach diesem „Motto“ möchten wir nun eine musikalische Energie zur Verfügung stellen, die Sie darin unterstützt, mit diesem tief greifenden Wandel bewusst umgehen zu können.
Die Musik trägt jene Informationen in sich, die man genau jetzt benötigt.
Die Zeichen um uns herum sind deutlich und nehmen derart zu, dass man schon sehr blind sein muss, um diese vielen Anzeichen zu ignorieren. Die Finanzkrise ist nur ein Beispiel.
Die Umweltkatastrophen, die ständig zunehmen, doch leider von vielen immer mehr als „normal“ angesehen werden. Unerklärliche Unfälle aller Art, „durchgedrehte“ Menschen – das Aussterben von Pflanzen- und Tierarten, etc, etc….

Wir stellen Ihnen hier verschiedene Themen zur Verfügung, unter denen Sie auswählen können, je nach dem Thema, mit dem Sie sich im Moment beschäftigen. Arbeiten Sie mit der Musik und ihrer hilfreichen Energie-Information. Lassen Sie einfach die Schwingung zu – sie geschieht sowieso – sie schützt, baut energetisch auf, erhöht die Schwingung derart, dass sie genau zu Ihrem Bewusstseins-Prozess passt. Die Musik erhöht Ihre Schwingungen leicht und subtil immer mehr, wobei Sie sich der stattfindenden globalen Transformation immer mehr anpassen können.
Zu den einzelnen Musik-Titeln finden Sie die dazugehörigen Beschreibungen und teilweise Empfehlungen (Bücher, Bilder, Links zu anderen Seiten, u.a.) die zu den Musik-Stücken passen.
So finden Sie z.B. Musik zur Weissen Büffelfrau. Sie erschien vor langer Zeit Indianervölkern Nordamerikas und es wurde angekündigt, dass sie am Ende des Zeitalters wieder kommen würde. Und zwar vor Beginn der „Großen Reinigung der Erde“.
Mehr zu diesem Thema finden Sie unter:
http://www.erdenhueter-kristalle.de/

Petra Meier
01.01.2010

Dankbarkeit ist ein Link zur Gegenwart


Zu oft hörte ich schon Sätze wie: Dieses Bild ist mir zu dunkel! Oder: Die Musik hat zu viel dunkle, tiefe Töne! Oder: Diese Figur auf diesem gemalten Bild hat traurige Augen – das gefällt mir nicht. Warum lächelt sie nicht?
Was wollen diese Menschen? Die für sie angeblichen „schlechten“ Seiten des Lebens ignorieren? Nur Heiterkeit und Sonne? Nur Lachen und helle Farben? Nur hohe Töne in der Musik? Wie langweilig! Wie oberflächlich! Wie lauwarm!
Und, was ich hier oft mit Bedauern feststellen muss ist, dass ein großer Teil solcher Menschen, die eine derart geartete Kritik anbringt, angeblich spirituell gebildet ist. Wenn nicht sogar auf diesem Gebiet leitende, „Gurus“, ja Meister, Lehrer aller Art sind.
Was wäre das Leben ohne seinen Widerpart? Wir würden nie begreifen, was wirklich Freude bedeutet. Was Frieden bedeutet. Was Glück bedeutet.
Schönheit entsteht erst durch diese Erkenntnis der Gegensätzlichkeit. Tiefe entsteht erst durch dieses Begreifen. Das Begreifen des Todes. Immer und überall. Der Tod versetzt in schreckliche Angst, und dennoch ist er wunderschön. Warum? Weil er mutig macht! Weil er Tiefe bringt. Tod und Leben. Beide haben ihren gleichen Wert und beide sind gleichberechtigt.
Erst der Mut, dem Tod ins Auge zu blicken, ermöglicht wirklich zu leben. Zu wissen, dass sich ständig alles verändert, alles stirbt. Nichts bleibt, wie es war. Wahrhaftig zu leben, dazu gehört auch, dem Vergänglichen ins Angesicht zu blicken. Übrigens, das Wort Courage aus dem englischen ist sehr aufschlussreich. Es kommt aus dem lateinischen: >cor< – was >Herz< bedeutet. Das Wort Courage bedeutet also, aus dem Herzen heraus zu leben. (Siehe Osho: Mut-Lebe wild und gefährlich!)
Ist der Tod nicht überall um uns herum?
Der Frühling, das langsame Erwachen, wie nach der Geburt eines Menschen, es erwacht langsam aus einem scheinbar erstarrten Tod, aus dem Nichts, blüht auf, wächst, zeigt sich in seiner wundervollen Schönheit, alles wirkt heiter, es summt und zwitschert, Knospen öffnen sich, herrliche Blüten verströmen ihre Düfte, wie die Jugend, die in ihrer Frische voller Begeisterung am Leben vor Energie schier berstet.
Im Hochsommer, der Mitte des Lebens, wo die reifen Früchte zu ernten sind, dort beginnt ganz langsam und leise das Welken, die Farben ändern sich, die Haare eines Menschen fallen aus, die Haut wird langsam runzelig, die Kräfte schwinden nach und nach, die Blätter fallen. Bis die Kälte kommt. Der Tod. Alles stirbt, es wird still. Es erstarrt... Bis das Leben wieder von neuem geboren wird. Kommen und Gehen. Immer wieder...(aus „Was du verurteilst wirst du auch werden“ Historischer Roman von Petra Meier Kröncke)

Ignorieren wir nicht zu gerne dieses ständige Sterben um uns herum? Gerade in unserer Zivilisation ist der Tod verdrängt worden, man redet nicht darüber, ja, es scheint fast, als gäbe es ihn nicht. Nur wer jung, erfolgreich und dynamisch ist, ist respektiert. Was anderes will man nicht sehen, nicht wahrhaben.
Ist es da nicht bezeichnend, dass man keine traurigen Augen in einem Bild sehen will?
Ja nicht! Es erinnert mich an meine Traurigkeit! Ich will aber nicht traurig sein! Das ist schlecht. Das tut weh!
Ja, es tut weh. Aber ohne Schmerz und Leid – wüsste ich ohne ihn, wie herrlich es ist, sich wahrhaftig zu freuen? Dankbar zu sein für die Stunden, in denen ich keinen Schmerz empfinde? Dankbar dafür, dass ich zu essen habe, etwas zum anziehen, überhaupt lebe? Jetzt?
Sagte Jesus nicht: Zuerst gebe ich euch Wasser, dann Wein? Was meinte er damit? Zuerst muss man verstehen, dass es damals fast kaum Spiegel gab. Man sah ins Wasser, um sich betrachten zu können. Zudem sind die Bibelverse überwiegend symbolisch zu sehen. Hier bedeutet das Wasser: Du siehst in deinem Spiegelbild dich selbst – dein Du, dein Gegenüber. Der Spiegel begegnet einem sekündlich immer und überall. In jeder Situation, in jedem Wort, in jedem Lebewesen. Ständig wird einem etwas gespiegelt. Das ist im Grunde die Polarität. Die Gegensätze. Überall. Und hier gilt es, diese in sich zu vereinen. Es kann nicht sein, dass wir in dieser großartigen Schöpfung etwas als Schlecht oder etwas als Gut bezeichnen sollten. Alles hat seinen Grund. Wie sagte Shakespeare sinngemäß: Nicht die Dinge an sich sind schlecht oder gut, sondern nur, wie wir darüber denken!
Wir haben es uns angewohnt, alles, was uns verletzte, uns schadete, als schlecht abzustempeln und es zu verdammen, es zu verdrängen. Wir wollen nichts mehr damit zu tun haben. Dies ist der kalte Verstand. Er wurde konditioniert, dieses und jenes zu tun, nicht zu tun, nicht anzunehmen, abzulehnen, etc. Der Verstand ist eiskalt. Er besteht aus allem, was man gelernt hat, was man weiß, was man im Leben angesammelt hat. Aber es hat nichts mit dem jetzigen Leben zu tun, mit dem lebendigen Jetzt. Wir teilen sofort und automatisch mit dem Verstand dieses und jenes ein. Aus vergangenen Urteilen. Doch die Vergangenheit ist tot. Das Tote ist das, was vorbei ist.
Das führt uns nun zu unserem Herzen. Tief in uns ist eine Gegenwart, die wir auch Intuition nennen können. Hieraus kommt oft eine leise Stimme, die uns ab und zu zuflüstert, dass wir lieber dies und das tun sollten. Doch wie oft horchen wir auf sie?
Hier kommt nun der Wein ins Spiel (...zuerst Wasser, dann Wein..). Symbolisch der Geist. Dieses gewisse Etwas, das uns ganz leise aus dem Herzen sagt, was wirklich ist. Der Geist ist die Verschmelzung der Gegensätzlichkeiten, der Polaritäten. Das Akzeptieren, dass man ganz einfach annimmt, was ist. Dass man ganz einfach authentisch ist. Dass man akzeptiert, dass man eben jetzt gerade traurig ist. Dass man jetzt Schmerzen hat. Hier braucht man tatsächlich Geist. Denn hier ist es dann nötig, in sich hineinzugehen. Tief hinein. Horche. Was will mir die Traurigkeit sagen? Was der Schmerz, usw.? Denn wissen wir nicht alle heute, dass jeder Schmerz, egal, ob körperlich oder seelisch, eine Ursache hat? Wie wäre es, einmal danach zu fragen? In sich selbst hinein?
Ohne zu bewerten, ohne sich selbst und andere/s zu verurteilen. Ohne Angst, ohne Schuldgefühle. Ganz neutral, so gut man es vermag. Schritt für Schritt lernt man sich selbst kennen. Man erkennt bald, woher z.B. die Wut kommt, die einen gerade überfallen hat. Was hat mich innerlich so bewegt, dass ein derartiger Zorn über mich gekommen ist.? So lernt man Schritt für Schritt, Wein zu trinken....und dankbar zu sein für die Gegenwart – für die Unbewegtheit im Geist! Alles ist Eins! Und deshalb ist Dankbarkeit ein Link zur Gegenwart!
Nun, was wäre ein Bild ohne die dunklen Schatten? Es hätte keine Tiefe, keine dreidimensionale Form. Aus den tiefsten, dunkelsten Schatten heraus wölbt sich das herrliche helle Licht. Ohne Schatten würden wir erblinden. Denn die hellste Farbe, das reine Weiß, wie z.B. der Schnee, und nur so weit das Auge blickt, nur weißer Schnee, würde uns erblinden lassen....
Ohne tiefe Töne in der Musik würde nie diese ungeheure Vielfalt der Gefühle, wenn man sie hört, entstehen können. Von ganz tief unten heraus können Leiden an die Oberfläche gebracht werden – ins Licht.
Und darum liebe ich nicht nur Helligkeit und Sonnenschein, sondern in gleicher Weise dunkle, schwarze Farben, tiefe Töne in der Musik. Das ist Schönheit!
Ist der Bass denn böse?
Petra Meier

Der Titel "Dankbarkeit ist ein Link zur Gegenwart" gibt es bei uns auch als Musikstück!

24.08.2009

Eine Resonanz auf den Artikel in unserer Kolumne: Musik zur Zeitenwende von Mella Malone vom 05.09.2009:



Liebes Musik-Apotheken-Team,
während ich auf eurer fantastischen Homepage am Stöbern war, bin ich auf die „Zeitwende-Musikstücke“ gestoßen. Vor kurzem habe ich im Zuge eines Romans, den ich gerade verfasse, eine kurze Passage über die heutige Jugend geschrieben, die mir zu dieser Angelegenheit passend erscheint, erklärt sie doch ein wenig die Geisteshaltung der Jugendlichen. Es würde mich freuen, wenn dieser Ausschnitt Platz finden könnte in eurer Kolumne!
Liebe Grüße und ein großes, dickes Lob sowohl an den Service als auch an die wundervolle Musik! Weiter so!
Melle Malone


»Sind wir allesamt aus diesem System herausgewachsen? Ist das womöglich eine der Erklärungen für die unter den Jugendlichen weit verbreitete Volkskrankheit Resignation?
Im Augenblick verbringe ich sehr viel Zeit mit benannten Jugendlichen. Ich ertrage dieses aufgesetzte Erwachsensein meiner Altersgenossen nicht mehr. Mich erfüllt ihre zwanghafte Suche nach Zweisamkeit mit Ekel, mich schreckt ihre Angst vor Sinnlosigkeit, was ihr künftiges Leben betrifft, und ich möchte mich selbst auf keinen Fall wieder finden in dieser Quarterlifecrisis, die jetzt schon mit fünfundzwanzig zu beginnen scheint. Diejenigen, die diese Phase mit gekonnter Lethargie bereits hinter sich gebracht haben, unterhalten sich über Pflastersteine für ihr Anwesen, über abgestürzte Politik wie über des Nachbarn Socken und beäugen dabei die etwa fünf Jahre Jüngeren wie etwas, das aus den seichten philosophischen Gesprächen mutiert ist, die sie in ihrer eigenen Jugend einmal geführt haben.
Und vielleicht haben sie recht! Vielleicht ist die nachkommende Generation tatsächlich eine Mutation der Gedanken über das Leben, die sie einst mit ihren Freunden bei einem Bier am sommerlichen Lagerfeuer besprochen haben, mit dem sicheren Wissen, dass ihr eigenes Leben noch komplett vor ihnen liegt, verknüpft mit der vagen, keinesfalls in Worte gefassten Hoffnung, dass sich der Sinn dieses besagten Lebens schon irgendwann einstellen wird.
Sie lassen sich fallen, diese Jugendlichen, mit welchen ich meine Wochenenden zu verbringen pflege. Sie philosophieren nicht mehr, und wenn doch, so steht der Ausgang der Konversation schon vor Beginn fest: Es ist gleichgültig.
›Argumentiere, wie du möchtest, aber wir sagen dir: Die Frage nach dem Sinn ist nie beantwortet worden, und sie wird nie beantwortet werden. Und diese Tatsache ist die bisher übersehene Antwort.‹ Damit endet jede Diskussion, die ich in die Wege leite.
Die Urenkel der Nihilisten.
Habe ich nicht selbst schon einmal geschrieben, dass die Suche nach dem Sinn hinfällig ist, weil der Sinn das Nichts ist?
Mich verwundert jedenfalls nicht, dass die sehr viel älteren Generationen, die über Dreißigjährigen, entsetzt aufschreien, weil sie wehrlos dabei zusehen müssen, wie sie selbst in den Sumpf der hohlen Beweisführungen geraten, wild mit den Armen fuchtelnd, auf der verzweifelten Suche nach etwas, an dem sie sich wieder herausziehen können. Das Wissen darum, dass es dieses Etwas zum Herausziehen nicht gibt, offenbart ihre Haltung als gnadenlos paradox. Sie strampeln, brüllen und lamentieren, hin und her geworfen zwischen ihrer Wut und ihrem Selbstmitleid, und sehen die Vernichtung ihrer Maxime in Gestalt ihrer Kinder am Sumpfrand stehen, den Blick abgeklärt auf sie gerichtet, außer der Abgeklärtheit allerdings ohne jegliche weitere Emotion. Ob dieser Gleichmut ihrer Kinder als Emotion gewertet werden kann, sei dahingestellt. Er gereicht zumindest zur anschaulichen Erklärung.
Die Worte: ›Bei uns war das früher anders! Als wir in euerem Alter waren...‹ sind nichts weiter als ein blasser Schatten, den eine Plexiglasscheibe in der untergehenden Sonne wirft. Ausdruck einer Verzweiflung, die jede Person ergreifen muss, die ihre Wertvorstellungen als Ich-Definition benutzt hat und dieselben jetzt im Strudel des sich ständig wandelnden Lebens auf den Meeresgrund sinken sieht.
Es gab immer neue Jugendbewegungen. Es gab immer die Aufhebung veralteter Maxime. Es gab immer morsche Pfeiler, die versuchten, gegen einbrechende Wassermassen standzuhalten. Die Frage, inwiefern die Urenkel der Nihilisten diesem Wandel gegenüberstehen, ist eine sich selbst beantwortende Frage. Und ich möchte fast behaupten, dass ich zu diesen Urenkeln gehöre, und die Jugendlichen, die jetzt an die achtzehn Jahre zählen, bereits einen Schritt weiter gegangen sind. Sie glauben nicht länger an das Nichts, sie fühlen nicht länger das Nichts, sie wissen nicht länger um das Nichts – sie sind das Nichts.
Die Erwachsenen in ihrem Sumpf können das beileibe nicht verstehen, denn sie haften sich an ihre Maxime wie ein Ertrinkender an einen Ast.
›Wohin soll dich deine Einstellung nur bringen?‹, fragen sie ihre Kinder.
›Bringen?‹, antworten diese. ›Ich muss nirgendwohin gebracht werden. Ich bin hier. Reicht das nicht?‹
Vergnügt habe ich das letzte Mal einen dieser bekifften Jungen gefragt, ob seine Eltern jetzt, da er sie im Augenblick nicht sehen kann, existieren. Vergnügt deshalb, weil ich seine Antwort kannte, mir aber sein Gesichtsausdruck so gut gefällt, wenn ich ihn so etwas frage: Er sieht mich stets an, als hätte ich ihm eine der dümmsten Fragen überhaupt gestellt, grinst dabei spöttisch und hat keine Mühe, durch die Vernebelung der Rauschgifte die Antwort zu fassen:
›Alter Checker... Ist der Baum im Wald umgefallen, obwohl es keiner hören oder sehen konnte?‹ Er lachte. ›Was den Baum betrifft: nein. Was meine Eltern betrifft: Gesetz dem Fall, dass sie tatsächlich verantwortlich sind für mein Dasein, erlaube ich mir einen Glauben daran, dass sie auch jetzt gerade existieren. Allerdings kann ich mir schwer vorstellen, dass sie wirklich die Verantwortung an meinem Dasein tragen, und darum: auch nein.‹
›Wer trägt dann die Verantwortung für dein Dasein?‹, fragte ich.
›Verantwortung... Ach, Kit, Nervensäge! Kennst du den Spruch: ›Von nichts kommt nichts‹? Na also. Ändert es etwas an mir, wenn sie jetzt gerade existieren? Ändert es etwas an mir, wenn sie jetzt gerade nicht existieren?‹
Von nichts kommt nichts. Sie sehen sich nicht in der Verantwortung. Weder für sich selbst, noch für ihre Eltern, ganz zu schweigen für die Welt in ihrem jetzigen Zustand. Wer kann ihnen da widersprechen? Welches Argument zieht noch, wenn sie davon ausgehen, nichts zu sein?
Doch ich will nicht bei dieser Anschauung bleiben, weil sie nicht annähernd das beschreibt, was die Jugend unzweifelhaft wirklich von sich glaubt. Der Glaube, nichts zu sein, ist nur die Vorhut. Sie sagen das, weil sie im Moment so denken – wie ein Kleinkind, das denkt, das Geld komme aus dem Automaten in der Bank und müsse nicht vorher verdient werden. Mag sein, dass sie in ihrem Innersten bereits eine Ahnung von dem haben, was hinter dem Nichts steht, doch in Worte fassen können sie es noch nicht, da sie zuvor noch ein paar Schritte werden tun müssen.
Wie genau der Tross nach der Vorhut aussieht, vermag ich noch nicht zu sagen, aber ich weiß, worauf er abzielt: Auf die Rückbesinnung zum Individuum, unabhängig von Gesetzen, Regeln, Normen, Richtlinien oder Maximen. Kurz: Zurück zum Individuum, weg vom Kollektiv.
Die in Wort gefasste Ansprache aller Jugendlichen dieser Welt an ihre Eltern: ›Du kannst nicht über mich richten, weil du erstens nicht ich bist, und zweites nie ich sein wirst.‹
Was sie speziell in diesem Fall tun müssten, die Erwachsenen, um dem von ihnen erschaffenen Sumpf zu entkommen? Aufhören, sich dem Sinken zu erwehren. Ein Krieg wird niemals durch Kampf gewonnen – er wird durch Kampfaufgabe gewonnen.«
31.07.2009 Eine Reaktion auf unseren Beitrag vom 01.08.2009:

Musik-Apotheke – gibt es so etwas?



MUSIK ...

von Wolfgang Süß aus Österreich

Kurz vorweg: Ich bin kein „Esoteriker“. Ich bin sehr skeptisch, was alle möglichen Namen und Bezeichnungen und Moden und Begriffe und Techniken und Utensilien und ... betrifft, die seit einigen Jahren unter dem Oberbegriff „Esoterik“ zusammengefasst werden.
Ich lehne nichts davon ab, denn alles das sind legitime Versuche von Menschen, sich selbst besser zu verstehen. Ich selbst habe viele dieser Techniken ausprobiert und benutzt. Ich kenne dieses Milieu. Aber heute ist es nur noch eines unter vielen. Ob Wissenschaft oder Religion – die Frage hat sich erübrigt.
Ich gehöre keiner Religion. Ich bin bei keiner politischen Partei, Mitglied keines Vereins (ausgenommen der Sparverein „Kupferdachl“ in meinem Wohnort ...). Ich vertrete keine „Richtung“ und ich weiß nicht was richtig und was falsch ist. Ich bin ein Lernender. Seit Anbeginn. Ich bin ein Fehler machender. Auch das seit Anbeginn.
Ich arbeite als Programmierer und verdiene mir damit mein Brot und meine Kleidung und das Dach über meinem Kopf.
Und ich schwinge.
Musik in meinen Ohren ... Musik in meinem Bauch, in den Beinen, ja selbst in den Augen kann man sie erkennen. Musik ist eine Sprache.
Für unsere „konkrete“, dreidimensionale, physische Welt haben wir Worte zu ihrer Beschreibung. Konkrete Worte. Selbst Gefühle können wir meist noch gut in Worte kleiden, sodass der Angesprochene weiß, was wir ihm sagen wollen. Doch Worte sind eindrücklicher, wenn sie „Klang“ enthalten. Dem geschriebenen Wort fehlt etwas, das gesprochene oder gesungene Wort hat ihm viel voraus: Klang, Farbe, Ausdruck – und damit Emotion, eine komplette weitere Dimension.
Töne sind Schwingungen. Ohne Schwingung existiert – nichts. Jedes Atom, jede Zelle schwingt in bestimmen Frequenzen, mit einer bestimmten „Energie“. Ein nicht schwingendes Atom gibt es nicht. Licht ist Schwingung. Jede Farbe ist Licht in einer anderen Frequenz. Farben sind nichts anderes als Töne auf einer höheren Frequenz als Schall. Es ist das gleiche physikalische Prinzip dahinter. Mit unseren Augen nehmen wir elektromagnetische Schwingungen über den Bereich von fast einer ganzen Oktave wahr. Von Rot (ungefähr 430 000 Milliarden Schwingungen in der Sekunde) bis Violett (ungefähr 750 000 Milliarden Schwingungen in der Sekunde).
Die Luft, deren Schwingungen wir als Schall hören können, schwingt sehr viel langsamer (nur ungefähr 20 bis 20 000 Mal in der Sekunde). Allerdings entspricht das einem sog. Spektralumfang von etwa 10 Oktaven – im Gegensatz zum Spektrum des sichtbaren Lichtes, das nicht einmal eine einzige Oktave umfasst. Wichtig ist das Verhältnis der Schwingungen zueinander. Die Nuancen, um wieviel ein Ton langsamer oder schneller schwingt als ein anderer (das entspricht den Nuancen einer Farbe, z.B. mehr oder weniger Blau-Anteil). Die Pausen zwischen zwei Schwingungen sind oft genauso bedeutend wie die Schwingung selbst. Denn auch die Pausen haben einen zeitlichen Abstand zueinander. Und es ist manchmal sehr wichtig, ob eine Redepause um eine Nuance zu lang oder zu kurz ist ... jeder kennt das. ALLES ist Schwingung. Unser gesamtes Universum besteht aus lauter Schwingungen der verschiedensten Art. Schwingung ist die Essenz von allem. Und somit auch von uns selbst.
Nun, wenn es also ums Eingemachte geht, um unseren Kern, um das, was uns in unserer eigentlichen Substanz ausmacht, wenn wir darüber sprechen wollen, welche Sprache werden wir wohl wählen, welche wird die geeignetste sein für dieses Thema? Du weißt es. Diese Sprache ist selbst Schwingung – Musik.
Ein Dichter verwendet Worte. Ein Maler verwendet Farben. Ein Musiker verwendet Töne. So einfach ist das. Aber noch etwas ist wichtig: Du selbst, der du hörst und siehst und spürst. Wenn du verschlossen bist für Dichtung, wenn du keinen Sinn dafür hast, dann kann jemand das schönste Gedicht der Welt neben dir vorlesen, du wirst nur Worte hören, sonst nichts. Wenn du nie gelernt hast zu schauen, dann werden dich Bilder von van Gogh kaum berühren, dann sind es nur Farbkleckse auf einem Stück Leinen. Und wenn du in deinem Leben immer nur die weit verbreiteten Radiosender mit dazwischen eingestreuten Werbeblöcken gehört hast, dann wird dich Tschaikowsky wohl kaum berühren können. Es sei denn ... du „öffnest“ dich dafür – du bist bereit, Musik in dich einzulassen anstatt Lärm. Wenn du das möchtest, dann schließ die Augen, geh weg vom alltäglichen Lärm, setz dich hin und höre. Und sonst nichts. Lass deine Gedanken draußen vor der Tür, denn diese sind Lärm. Höre! Und fühle – fühle! Mehr braucht es nicht. Lass dich ein auf die Musik. Lade sie ein, dich zu erfüllen. Und je mehr du alles andere draußen lässt, desto mehr Raum wird sie in dir finden, dich mit ihr selbst ausfüllen, dich selbst zum Schwingen, zum Vibrieren bringen.
Das Instrument, das die Musik erzeugt, ist wichtig, aber nicht entscheidend. Entscheidend ist die Melodie. Und die Pausen. Und deren Zusammensetzung. Deren Abwechslung, deren Zusammenspiel und Abfolge. Kurz – deren Gesamtheit.
Musik kann heilen. Aber du musst dich darauf einlassen. Du musst es der Musik erlauben. Und du wirst es kaum verstehen, was da passiert. Denn der Verstand ist ein denkbar schlechtes Werkzeug, um die Essenz zu verstehen. Meiner hat sich jahrelang, viele Jahre lang bemüht, es zu verstehen. Nun, das was ich verstanden habe, ist Folgendes: Es ist besser, den Verstand zur Seite zu stellen, wenn man wirklich verstehen will. Denn die Essenz lässt sich nicht mit Worten beschreiben. Die Essenz ist Schwingung von unglaublicher Vielfalt. Und ein Versuch, darüber zu sprechen, wird wohl am erfolgreichsten gelingen, wenn man dieses Schwingen selbst als Sprache benutzt.
Ein Musiker weiß auch nicht immer, was er tut. Er spielt, er spielt das, was aus ihm „heraus will“. Was sonst kann er schon tun? Auch sein Verstand begreift es nicht. Er bringt es „herüber“. Er macht es hörbar. Und bringt uns wieder in Ein-Klang. Mit uns selbst und dem Universum (was keinen Unterschied macht).
Ich habe Joseph M. Clearwater vor 18 Jahren kennengelernt. Und nach ein paar Jahren haben wir uns für lange Zeit aus den Augen verloren. Als wir uns im letzten Jahr dann wieder trafen, war ich schon sehr(!) erstaunt, ihn immer noch auf dem gleichen alten Synthesizer spielen zu hören wie vor 18 Jahren. Im elektronischen Zeitalter ist das eine Ewigkeit!
Aber macht das etwas aus? Hat sich die Melodie des Universums denn verändert in den letzten Jahren? Das eigentliche Instrument ist nicht der Synthesizer oder die Orgel oder die Gitarre oder die Flöte. Das eigentliche Instrument ist der Musiker! Er macht die Melodie für uns hörbar. Er übersetzt sie für uns in Sprache, die wir fühlen, verstehen können. Unserem Bewusstsein entsprechend. Entsprechend unserer Fähigkeit, uns dafür zu öffnen.
Ich kann heute meine eigene Melodie in mir selbst hören. Auch ohne Musik-Apotheke. Ich fühle sie, immer mehr und immer besser. Und immer nuancierter, feiner, detaillierter. Immer stiller und mit immer weniger Erklärungen ... denn es wird immer schwieriger, die richtigen Worte dafür zu finden. Meine Worte müssen immer mehr die Leerräume dazwischen benutzen, die Abstände zwischen den Zeilen ... ich beginne, langsam, meine eigene Melodie zu „spielen“, auf die mir eigene Art und Weise.
Von Joseph M. Clearwater habe ich viel gelernt. Von ihm und seiner Musik. Und durch seine Musik. Ich weiß heute, was Musik ist. Ich bin sie selbst. Ich war sie schon immer, aber ich konnte mich nie hören. Ich wusste nichts von mir. Musik ... ich kann dir nur empfehlen, lass sie in dir selber tönen, höre sie! Hör auf sie. Lass dich verwandeln. Und du wirst nicht mehr derjenige sein, von dem du glaubtest, du seist es ...

Sehr geehrte Frau Meier,
Ihrem Newsletter habe ich entnommen, dass Sie Beiträge Ihrer Leser für Ihre neue Kolumne entgegennehmen und diese nach Prüfung auch veröffentlichen würden. Es wäre mir eine Freude, wenn Sie meinen Beitrag verwenden könnten.
Verbindlichsten Dank für Ihre Bemühungen und liebe Grüße nach Ratisbona
Wolfgang Süß

 

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